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LinkedIn InMail Tipps

Wie maximiere ich die Antwortquote meiner InMails in LinkedIn?

Verfasst von Fabian Matthies

LinkedIn InMail funktioniert anders als reguläre DMs. Hier sind einige InMail-spezifische Tipps, um die Antwortquote zu maximieren:

1. Betreffzeile optimieren

  • Menschen entscheiden, ob sie eine Nachricht öffnen, basierend auf der Betreffzeile. Mach sie interessant, aber relevant.
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    • Gute Beispiele:

      • „Kurze Frage, [Vorname]“ (locker, persönlich)

      • „[Gemeinsame Verbindung] hat gesagt, dass das nützlich für Sie sein könnte“ (nutzt sozialen Beweis)

      • „Habe Ihren Post zu [Thema] gesehen – fand die Einsichten großartig!“ (personalisierte und ansprechende Ansprache)
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    • Schlechte Beispiele:

      • „Großartige Gelegenheit für Sie!“ (zu verkäuferisch)

      • „Unser Lösungsvorschlag“ (wirkt wie ein Pitch)

2. Halte die Nachricht unter 150 Wörtern

  • Kürzere Nachrichten erzielen eine höhere Antwortquote. Lange Verkaufsansprachen werden oft ignoriert, also komm schnell zum Punkt.
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    • Beste Struktur:

      • Personalisierte Eröffnung (etwas über die Person erwähnen)

      • Problemstellung (bezug auf ihre Rolle nehmen)

      • Wertversprechen (wie du hilfst)

      • Sanfte Handlungsaufforderung (eine Antwort einladen, keinen harten Pitch)

3. Personalisierung ist der Schlüssel (Kein Copy-Paste Spam!)

  • Erwähne ihr Unternehmen, ihre Rolle oder kürzliches LinkedIn-Verhalten.

  • Beziehe dich auf eine gemeinsame Verbindung, wenn möglich.

  • Mache deine Nachricht relevant, indem du auf ihre Branche, Schmerzpunkte oder einen aktuellen Post eingehst.
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    • Beispiel:
      „Hallo [Name], habe deinen Post zu [Thema] gesehen – wirklich aufschlussreich! Wie geht dein Team das Thema [Schmerzpunkt] an? Wir haben mit [ähnlichem Unternehmen] daran gearbeitet und [X] erreicht. Ein kurzes Gespräch wert?“
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    • Schlechte Beispiel:
      „Hallo [Name], ich melde mich, weil wir [Lösung] anbieten. Lass uns einen Termin vereinbaren!“ (zu verkäuferisch, keine Personalisierung)

4. Sanfte Handlungsaufforderung (Nicht direkt nach dem Anruf fragen)

  • Vermeide „Lass uns diese Woche einen Anruf vereinbaren“ in der ersten Nachricht – das wirkt aufdringlich.
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    • Stattdessen versuche:

      • „Würde gerne deine Meinung hören – was hältst du davon?“

      • „Interessiert es dich, ob das etwas für dein Team ist?“

5. Follow-up-Nachricht ist entscheidend

  • Falls sie nicht antworten, sende nach 5-7 Tagen ein leichtes Follow-up.
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    • Beispiel:
      „Hallo [Name], wollte nur auf meine letzte Nachricht nachhaken – würde mich freuen, deine Gedanken zu hören, wenn du einen Moment hast!“
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    • Pro Tipp: Follow-ups verdoppeln deine Antwortquote!
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6. Nutze LinkedIn’s kostenloses InMail (wenn möglich!)

  • Wenn du InMail an „Open Profiles“ sendest, zählt es nicht gegen dein Kontingent – ziele also auf Nutzer mit aktiviertem „Open Profile“!

7. Vermeide zu viele Links

  • Zu viele Links = Spam. Wenn nötig, füge maximal einen Link hinzu (und stelle sicher, dass er relevant ist).

8. A/B-Teste verschiedene Ansätze

  • Teste Varianten wie:

    • Betreffzeile

    • Sanfte vs. direkte CTA

    • Locker vs. formell

    • Kurze vs. lange Nachrichten


Beispiele für LinkedIn InMail-Betreffzeilen

1. Es scheint, dass wir eine gemeinsame Verbindung haben, [Vorname]

  • Antwortquote: 50%

  • Warum es funktioniert: Die Erwähnung einer gemeinsamen Verbindung baut Vertrauen auf und macht die Nachricht weniger kalt.

2. Hallo [Vorname], ich habe gesehen, dass du auf [Autor]’s Post zu [Thema] reagiert hast

  • Antwortquote: 35%

  • Warum es funktioniert: Diese Betreffzeile fühlt sich stark personalisiert an, da sie auf eine spezifische LinkedIn-Aktivität verweist. Sie zeigt, dass du dich für die Interessen deines Leads interessierst.

3. Habe gesehen, dass du auch Mitglied der Gruppe [Gruppenname] bist

  • Antwortquote: 27%

  • Warum es funktioniert: Diese Methode nutzt LinkedIn-Gruppen als gemeinsamen Nenner. Sie ist ein hervorragender Gesprächsaufhänger und macht die Nachricht weniger aufdringlich.

4. Hast du Gedanken zu [spezielles Thema]?

  • Antwortquote: 27%

  • Warum es funktioniert: Offene Fragen wecken Neugier und Engagement. Sie laden den Empfänger ein, seine Perspektive zu teilen, wodurch er sich wertgeschätzt fühlt und eher antwortet.

5. [Wettbewerbername] macht das – machst du das auch?

  • Antwortquote: 25%

  • Warum es funktioniert: Diese Betreffzeile nutzt FOMO (Fear of Missing Out) und Konkurrenz. Sie regt den Empfänger an, über seine eigene Strategie nachzudenken, was Neugier und Engagement fördert.

6. Neugierig, wie [Dein Unternehmen] dir helfen kann?

  • Antwortquote: 23%

  • Warum es funktioniert: Diese Betreffzeile spricht die potenziellen Bedürfnisse des Empfängers direkt an und weckt Neugier. Sie positioniert dein Unternehmen als hilfreiche Ressource, ohne zu verkäuferisch zu wirken.

7. Erzeuge 30+ Leads jeden Monat, [Vorname]!

  • Antwortquote: 17%

  • Warum es funktioniert: Eine mutige, nutzenorientierte Betreffzeile, die sofort Aufmerksamkeit erregt. Sie spricht ergebnisorientierte Fachleute an, die ihre Lead-Generierung verbessern wollen.

8. Die Schmerzpunkte von [Lead’s aktuelles Unternehmen] sind dein größter Vorteil, [Vorname]!

  • Antwortquote: 15%

  • Warum es funktioniert: Diese Methode verschiebt den Fokus auf Problemlösung und fordert den Empfänger dazu auf, strategisch darüber nachzudenken, wie er die Herausforderungen seines Unternehmens zu seinem eigenen Vorteil nutzen kann.


Finaler Tipp:

  • Halte Betreffzeilen kurz (unter 10 Wörtern) für höhere Öffnungsraten.

  • Personalisierung erhöht die Antwortquote – verwende Namen, Unternehmen oder relevante Themen.

  • Vermeide verkäuferische Sprache – konzentriere dich auf Neugier, Wert und Relevanz.

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